Produkte

Auslegungsformel

Vereinfachte Auswahl der Luftentfeuchter

Für eine annähernde Auswertung des erforderlichen Trocknungsbetriebs sowie für Vorauswahl der Luftentfeuchter wäre es ausreichend, empirische Formel unter Berücksichtigung von zwei Hauptanforderungen zu verwenden:

1. Die Trocknung erfolgt im geschlossenen Raum.
2. Die Raumtemperatur entspricht dem Bereich der Betriebstemperatur des betreffenden Luftentfeuchters.


ANNÄHERNDE AUSLEGUNG DES ERFORDERLICHEN TROCKNUNGSBETRIEBS

Kennzeichen:

Q – erforderliche Feuchtigkeitsabnahme, l/h

V - Raumumfang, m3

Vhz – Umfang des zu trocknenden Holzes, m3

Рhz – Dichte des zu trocknenden Holzes, kg/m3

S - Wasserspiegelfläche, m2

Detaillierte Beschreibung der Projektierungsmethodik der Trocknungssysteme ist im „Handbuch für Projektierung der Trocknungssysteme“ Dantherm – 1998 dargelegt.

Einsatzbereich

Erforderliche Feuchtigkeitsabnahme , l/h

Bedingungen

Trockenlagerung (Läger)

Q = Vx 1,2 х 10-3

Luftrate 0,3 Trocknungsgeschwindigkeit 2,5 g/m3 h Lufttemperatur 20 °С

Lufttrocknung in Wohn- und Büroräumen

Q = V х 1,5 х 10 -3

Luftrate 0,5  Trocknungsgeschwindigkeit  2,5 g/m3 h  Lufttemperatur 20 °С

Trocknung von Gebäuden

Q = V х 2,0 х 10-3

Luftrate 0,3  Trocknungsgeschwindigkeit (unter Berücksichtigung der Verdunstung aus nassen Materialien) 3,2 g/m3 h  Lufttemperatur 20 °С Trocknungsdauer 8 Tage

Holztrocknung

Q = Vдр Х Рдр X 0,4 Х 10 -3

Dichte Trockenkammer  Lufttemperatur 25-30 °С Relative Luftfeuchtigkeit 30-40 %  Trocknungsgeschwindigkeit  1% des  Feuchtegehalts des Holzes pro Tag

Trockenlegung der Schwimmbäder

Private Schwimmbäder bis 50 m2 (mit Schutzbeschichtung, bei begrenzter Auslastung):
Q = S
х 0,1 Öffentliche Schwimmbäder über 50 m2 (ohne  Schutzbeschichtung, bei normaler Auslastung ): Q = S х 0,2

Zuluft von außen - (10 х S) m3/Stunde  Lufttemperatur - (t des Wassers + 2) °С  

Relative Luftfeuchtigkeit - 60 %



FORMEL DER NORM VDI 2089

Verdunstungsintensität wird folgenderweise berechnet:


W = е х S х (Рges - Рein) g/h;

wo:

S – Wasserfläche des Schwimmbads, m2;
Рges – Wasserdampfdruck der gesättigten Luft bei der Wassertemperatur im Schwimmbad, mbar;
Рein – partialer Wasserdampfdruck bei eingestellter Lufttemperatur und -feuchtigkeit, mbar;

е – empirischer Faktor, g/(m2 х Stunde х mbar):

0,5 – geschlossene Oberfläche des Schwimmbads,

5 – unbewegliche Oberfläche des Schwimmbads,
15 – kleinere private Schwimmbäder mit begrenzter Anzahl der Badenden,
20 – öffentliche Schwimmbäder mit Normalniveau der Aktivität der Badenden,
28 - Schwimmbäder für Freizeit und Unterhaltung,
35 - Schwimmbäder mit Wasserrutschen und größerer Wellenbildung.

Beispiel. Privates Schwimmbad.


Wasserspiegelfläche 20 х 5 m S= 100 m2

Wassertemperatur 28 °С (100 % rel. Feucht.) Рges= 37,78 mbar
Lufttemperatur 30 °С (60 % rel. Feucht.) Рein= 25,45 mbar

Verdunstungsintensität


W = 13 х 100 х (37,78-25,45)= 16029 g/h = 16 l/h


FORMEL VON BIASIN-KRUMME

Für die Zeit, wenn Badenden im Schwimmbad sind:


Wauf = (0,118 + 0,01995 х а х (Рges - Рein)/1,333)x S l/h,

Für die Zeit, wenn kein Badender im Schwimmbad ist (die Wasserfläche ist geschirmt bzw. mit schwimmenden Kugeln/Flößchen bedeckt):


Wzu = (- 0,059 + 0,0105 (Рges - Рein)/1,333) S l/h,

wo


Рges – Wasserdampfdruck der gesättigten Luft bei der Wassertemperatur im Schwimmbad, mbar;

Рein – Wasserdampfdruck bei eingestellter Lufttemperatur und -feuchtigkeit, mbar;

а - Belegungsfaktor des Schwimmbads mit Badenden:

1,5 – für Spielschwimmbäder mit aktiver Wellenbildung,

0,5 – für große öffentliche Schwimmbäder,
0,4 – für Hotelschwimmbäder,
0,3 – für kleinere private Schwimmbäder